Herdenschutz
Die Maremmen-Hunde
Gross, weiss und unermüdlich — die Hunde, die auf die Herde aufpassen, wenn Wölfe nah sind
Eine echte Herausforderung
2004 holten wir nach Wolfsangriffen auf der Alp im Vorwinter unsere ersten zwei Maremmaner. Das war keine sentimentale Entscheidung, sondern eine pragmatische Antwort auf die Schweizer Politik der Koexistenz mit grossen Raubtieren — Wolf, Luchs und Bär. Wer das Land mit ihnen teilt, braucht Herdenschutz.
Wie es funktioniert
Maremmaner konfrontieren Wölfe nicht direkt. Sie markieren ihr Revier, patrouillieren grossflächig und machen ihre Anwesenheit spürbar — Abschreckung statt Konfrontation. In rund zehn Jahren haben wir erheblich in tierärztliche Zusammenarbeit, Verhaltensausbildung und Aufklärung der lokalen Bevölkerung investiert.
Wenn Sie den Hunden begegnen
- Ruhig bleiben, wenn die Hunde bellen — das ist normales Verhalten
- Die Herde umgehen statt durchqueren
- Eigene Hunde an der Leine führen
- Keine abrupten Bewegungen machen
- Arbeitshunde weder füttern noch anfassen
- Den Hund die Besucherinnen und Besucher in eigenem Tempo wegbegleiten lassen
